Hunäus-Bohrung

Das Professor Georg Konrad Hunäus im Jahr 1858 in Wietze auf Erdöl stieß, war reiner Zufall. Denn eigentlich war der Naturwissenschaftler im Auftrag des damaligen Königs Georg V auf der Suche nach Braunkohle. Welche Bedeutung sein unbeabsichtigter Fund in 37 Meter Tiefe in den kommenden Jahrzehnten für die weltweite Entwicklung haben würde, war Professor Hunäus zu diesem Zeitpunkt sicherlich noch nicht bewusst.

Eine der ersten fündigen Erdölbohrungen weltweit

Die Hunäus-Bohrung gilt heute als eine der ersten erfolgreichen Erdölbohrungen weltweit, was Georg Christian Hunäus den Ruf eines Christoph Columbus des Erdöls einbrachte. Während Kolumbus Hinterindien suchte, fand er Nordamerika. Hunäus suchte Braunkohle und fand Erdöl. Zum 150-jährigen Jubiläum wurde der Originalschauplatz nahe dem Ortskern originell rekonstruiert und mit einer großen Infotafel für die Besucher ausgestattet.

Die Hunäus-Bohrung finden Sie am Ende der Industriestraße.