Klein Texas in der Südheide

Eher zufällig stieß Georg Konrad Hunäus 1858 bei Bohrungen in Wietze als einer der ersten auf Erdöl. Die Geschichte von Wietze ist seither eng mit der Förderung von Erdöl verbunden, denn fortan strömten zahlreiche Firmen her, um sich an der Suche nach dem sogenannten Wietzer Teer zu beteiligen. Die Vorkommen waren so reichhaltig, dass zwischen 1908 und 1910 etwa 80 Prozent der gesamten Inlandsnachfrage in Deutschland durch Wietzer Erdöl gedeckt wurde.

Die Erdölförderung ist das bedeutendste Erbe der Gemeinde Wietze und bis heute erinnert das Deutsche Erdölmuseum nahe dem Ortskern an diese spannende Zeit. Besucher erwartet eine umfangreiche Ausstellung rund um die Themen Erdöl, Erdgas und Erwärme.

Auf dem riesigen Freigelände des Museums sind Original Bohr- und Fördereinrichtungen zu sehen, von denen viele sogar noch in Betrieb gesetzt werden können. Imposant wirkt der 54 Meter hohe Turm 70 auf dem Freigelände, der mittlerweile zum Wahrzeichen der Gemeinde Wietze geworden ist.

Die korrekte und vollständige Funktion unserer Dienste setzt Cookies voraus. Mit einem Klick auf die Schaltfläche [OK] willigen Sie ein, dass unsere Internetdomäne Cookies verwendet.