Corona: Gemeinde Wietze schließt alle Einrichtungen und sagt Veranstaltungen ab

Die Corona-Pandemie greift immer stärker in den Alltag ein. Im ganzen Land wird mittlerweile auf Notbetrieb umgestellt, so auch in der Gemeinde Wietze.

„Wir erleben derzeit eine Situation, die wir so noch nie erlebt haben“, so Bürgermeister Wolfgang Klußmann. „Persönlich, privat und beruflich spüren wir alle die Auswirkungen und wir sind dazu gezwungen, uns nahezu täglich einer veränderten Lage anzupassen. Uns wird ohne Frage viel abverlangt. Hierzu gehört auch, dass schwierige Entscheidungen über Eindämmungsmaßnahmen getroffen werden müssen. Die entscheidendste Maßnahme der zurückliegenden Tage war zweifellos der Schritt, den Betrieb in Schulen und Kindertagesstätten einzustellen. Ziel all unseres Handelns in den nächsten Tagen und Wochen muss sein, die Neuinfektionen zeitlich zu strecken, um das Gesundheitssystem nicht zu überfordern und zu überlasten.“

Vor diesem Hintergrund hat die Gemeinde folgende Maßnahmen beschlossen, die ab sofort gelten:

  • Das Rathaus wird bis auf Weiteres für den Besucherverkehr geschlossen. Ausschließlich in Fällen, die zwingend und unaufschiebbar eine persönliche Anwesenheit im Rathaus erfordern, können nach vorheriger telefonischer Absprache mit der Sachbearbeiterin oder dem Sachbearbeiter Termine vereinbart werden.
  • Alle anstehenden öffentlichen Veranstaltungen der Gemeinde Wietze werden ohne Rücksicht auf die Zahl der voraussichtlichen Teilnehmer bis auf Weiteres abgesagt. Hierzu gehören insbesondere die Eröffnung der „Neuen Mitte“ am 18.04. und der „Allerradtag“ am 01.05.2020 aber auch das jeden Donnerstag stattfindende Internetcafé.
  • Auch die Dorfhäuser, der Jugendtreff und die Gemeindebücherei bleiben bis auf Weiteres ausnahmslos geschlossen. Entliehene Medien der Gemeindebücherei werden automatisch und ohne Mahngebühren verlängert.
  • Auch die Grünafallannahmestelle der Gemeinde Wietze bleibt geschlossen.
  • Sitzungen der kommunalen Gremien werden planmäßig nur stattfinden, soweit Entscheidungen getroffen werden müssen, die keinen Aufschub dulden und nicht auf andere Weise als in einer Sitzung getroffen werden können.
  • Auch repräsentative Termine werden vom Bürgermeister oder den Ortsbürgermeistern zurzeit nicht wahrgenommen. Insbesondere auf Besuche zu Alters- und Ehejubiläen, also bei den Personengruppen, die als besonders gefährdet gelten, wird verzichtet.

    „Mit Blick auf andere Veranstalter rate ich dringend dazu, es der Gemeinde gleich zu tun und Veranstaltungen in der nächsten Zeit ebenfalls abzusagen bzw. zu verschieben“, so Bürgermeister Wolfgang Klußmann.

 

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