Klimaschutz

Das Klima wandelt sich. Steigende Temperaturen, feuchtere Winter und zunehmende Wetterextreme wie Hitzewellen und Starkregenereignisse wirken sich bereits heute auf Umwelt und Menschen aus, auch in Deutschland sind diese Auswirkungen des Klimawandels spürbar. Bei der Bekämpfung des Klimawandels kommt insbesondere den Kommunen eine besondere Bedeutung zu. Einerseits wird ein großer Teil der klimarelevanten Emissionen in Städten, Gemeinden und Kreisen erzeugt, anderseits hat die Kommunen mit ihren vielfältigen Funktionen (Vorbild, Planungsträgerin, Eigentümerin, Versorgerin und größte öffentliche Auftraggeberin) weitreichende Möglichkeiten, den Klimaschutz vor Ort voranzubringen.

Bei der Gemeinde Wietze hat der Klimaschutz einen hohen Stellenwert.

Seit dem Jahr 2020 hat die Gemeinde eine eigene Mitarbeiterin, die sich ausschließlich um das Thema kümmert. Grundlage für alle Aktivitäten bietet ein Klimaschutzkonzept, das gemeinsam mit relevanten Akteuren aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik erstellt und stetig angepasst wird.

Ein Klimaschutzkonzept soll den Klimaschutz nachhaltig in Wietze verankern. Es dient als Entscheidungsgrundlage und Planungshilfe für zukünftige Klimaschutzaktivitäten zeigt die technischen und wirtschaftlichen potenziale zur Minderung von Treibhausgasen und legt kurz-, mittel- und langfristige Ziele und Maßnahmen zur Minderung der Treibhausgasemissionen fest. 

Klimaschutzmanagement der Gemeinde Wietze
Der Projektträger Jülich (www.ptj.de/klimaschutzinitative-kommunen) fördert das Erstvorhaben der Gemeinde Wietze mit dem Titel „KSI: Klimaschutzmanagement Erstvorhaben – Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes für die Gemeinde Wietze.

  • Förderzeitraum: 01.12.2020 – 30.11.2022
  • Förderkennzeichen: 03K14652

Das integrierte Klimaschutzkonzept soll die bisherigen Klimaschutzaktivitäten bündeln sowie die Ziele und Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen im Gemeindegebiet aufzeigen und somit auf lokaler Ebene zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele beitragen. Alle relevanten Akteure aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik sollen bei der Erarbeitung beteiligt sein. Die Klimaschutzmanagerin trägt dabei die Gesamtverantwortung für die Erstellung und Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes und schafft stabile Strukturen für die weitere Verankerung des Klimaschutzes auf Gemeindegebiet, damit erarbeitete Potenziale zur Minderung der Treibhausgasemissionen nachhaltig umgesetzt werden können.

Der Förderträger – Die nationale Klimaschutzinitiative

„Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und intensiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.“ „Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.“

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Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Projekträger Jülich
Forschungszentrum Jülich